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Anforderungen an ein ERP-System: der vollständige Katalog

Zwölf Bereiche, 70 Anforderungen, jede mit dem Hinweis, worauf es dabei ankommt. Zum Durchgehen, Streichen und Ergänzen, bevor das Lastenheft entsteht.

Anforderungen strukturiert aufnehmen

Auf einen Blick

Ein Anforderungskatalog hält fest, was ein ERP-System im eigenen Unternehmen leisten muss. Er entsteht vor der Anbietersuche und ist die Grundlage für Lastenheft, Angebotsvergleich und später für die Abnahme.

Sinnvoll gegliedert ist er nach Bereichen: Grundlagen und Mengengerüst, Finanzbuchhaltung, Einkauf, Lager, Verkauf, Produktion, Projekte, Schnittstellen, Auswertungen, Technik, Recht sowie Anforderungen an den Anbieter selbst.

Der häufigste Fehler ist nicht ein vergessener Bereich, sondern ein fehlendes Mengengerüst. Ohne Belegzahlen, Artikelzahlen und Nutzerzahlen kann kein Anbieter rechnen, und Angebote werden unvergleichbar.

Einordnung

Wozu dient ein Anforderungs­katalog?

Der Katalog beantwortet eine einzige Frage: Was muss das System können, damit wir damit arbeiten können? Er beschreibt Anforderungen, nicht Lösungen. Der Unterschied klingt spitzfindig und entscheidet über die Qualität der Angebote.

Eine Lösung wäre: „Wir brauchen ein Feld für die Chargennummer im Lieferschein." Eine Anforderung wäre: „Wir müssen für jede ausgelieferte Menge nachweisen können, aus welcher Charge sie stammt, weil ein Kunde das verlangt." Auf die erste Formulierung bekommen Sie ein Feld. Auf die zweite bekommen Sie Vorschläge, von denen einer besser ist als Ihr Feld.

Drei Dinge gehören deshalb an jede Anforderung:

  • Was genau gebraucht wird, in Ihren Worten.
  • Warum: aus einem Gesetz, einer Kundenforderung, einer Norm oder weil es heute zu lange dauert. Anforderungen ohne Begründung werden im Projekt als Erstes gestrichen, und manchmal zu Recht.
  • Wie wichtig: Muss, Soll oder Kann. Wenn alles ein Muss ist, hat niemand priorisiert und jedes Angebot wird teuer.

Was in den Katalog nicht hineingehört: Produktnamen, Bildschirmentwürfe und die Abläufe von heute als Vorgabe für morgen. Wer den Ist-Zustand zur Anforderung erklärt, kauft seine eigenen Umwege ein zweites Mal.

Der Katalog

Welche Anforderungen gehören hinein?

Zwölf Bereiche. Nicht jeder betrifft jedes Unternehmen: Produktion und Projekte sind nur für die relevant, die fertigen oder in Projekten abrechnen. Alles andere betrifft fast alle.

Grundlagen und Mengengerüst

Ohne diese Angaben kann kein Anbieter ein belastbares Angebot rechnen. Sie entscheiden über Lizenzmodell, Aufwand und Systemgröße mehr als jede Funktionsliste.

AnforderungWorauf es dabei ankommt
Zahl der Personen, die mit dem System arbeitenGetrennt nach Vollnutzern und Personen, die nur etwas nachsehen oder freigeben. Die meisten Lizenzmodelle unterscheiden das.
Standorte, Lager und GesellschaftenMehrere Firmen im selben System brauchen Mandantenfähigkeit, eigene Kontenrahmen und Intercompany-Vorgänge.
Sprachen und WährungenOberfläche, Belege an Kunden und Buchhaltung können drei verschiedene Antworten haben.
Vorhandene Systeme, die bleiben sollenWas bleibt, muss angebunden werden. Was ersetzt wird, muss migriert werden. Beides kostet unterschiedlich.
Termin, bis zu dem es laufen mussUnd woran dieser Termin hängt: Geschäftsjahr, auslaufender Vertrag, Umzug, Zertifizierung.

Zahlen, die ein Anbieter braucht:

  • Belege je Monat: Angebote, Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen
  • Artikel im Stamm und davon aktiv geführt
  • Kunden und Lieferanten im Stamm
  • Buchungssätze je Jahr
  • Aufträge am stärksten Tag, nicht im Durchschnitt

Finanzbuchhaltung und Controlling

Der Bereich mit den meisten harten Anforderungen, weil hier Gesetz und Steuerberatung mitreden.

AnforderungWorauf es dabei ankommt
Kontenrahmen und BuchungslogikSKR03 oder SKR04, eigene Konten, Kostenstellen und Kostenträger in der Tiefe, die Sie heute nutzen.
Übergabe an die SteuerkanzleiDATEV-Export oder anderes Format, in welchem Rhythmus, mit welchen Feldern. Klären Sie das mit der Kanzlei, bevor Sie es ins Lastenheft schreiben.
Umsatzsteuer über den Standardfall hinausInnergemeinschaftliche Lieferungen, Reverse Charge nach § 13b UStG, One-Stop-Shop, Zusammenfassende Meldung, USt-IdNr. je Standort.
ZahlungsverkehrSEPA-Lastschrift mit Mandatsverwaltung, Auslandszahlungen, Kontoauszugsimport, automatischer Abgleich offener Posten.
MahnwesenMehrstufig, mit eigenen Texten, Gebühren und Zinsen, und mit Ausnahmen für einzelne Kunden.
AnlagenbuchhaltungAbschreibungsmethoden, geringwertige Wirtschaftsgüter, mehrere Bewertungsbereiche, wenn Sie nach HGB und IFRS rechnen.
Auswertungen für die SteuerungBetriebswirtschaftliche Auswertung, Liquiditätsvorschau, Plan-Ist, und ob die Zahlen tagesaktuell sein müssen oder monatlich reichen.

Einkauf und Disposition

Hier entscheidet sich, wie viel Kapital im Lager gebunden ist und wie oft etwas fehlt.

AnforderungWorauf es dabei ankommt
BedarfsermittlungAus Mindestbeständen, aus Verbrauch, aus offenen Aufträgen oder aus einer Planung. Die Verfahren liefern sehr unterschiedliche Ergebnisse.
Lieferantenpreise und StaffelnMehrere Lieferanten je Artikel, Preisstaffeln, Rahmenverträge, Mindestbestellmengen und Verpackungseinheiten.
BestellabwicklungAnfrage, Bestellung, Auftragsbestätigung, Terminverfolgung, Teillieferungen, Rückstände.
FreigabenAb welchem Betrag muss wer zustimmen, und was passiert bei Abwesenheit.
Wareneingang und RechnungsprüfungDreiwegabgleich zwischen Bestellung, Wareneingang und Rechnung, Toleranzen für Menge und Preis.

Lager und Warenwirtschaft

Der Bereich, in dem sich Anforderungen am häufigsten als unterschätzt herausstellen.

AnforderungWorauf es dabei ankommt
LagerstrukturMehrere Lager, Lagerplätze, Sperrbestände, Konsignation, Fremdlager und Ware in Transit.
RückverfolgbarkeitChargen oder Seriennummern, und ob die Pflicht aus Gesetz, Norm oder Kundenforderung kommt. Das bestimmt, wie lückenlos es sein muss.
Mobile ErfassungScannen bei Wareneingang, Kommissionierung, Umlagerung und Inventur. Mit welchen Geräten, und muss es offline funktionieren.
Bewertung der BeständeDurchschnitt, FIFO oder Standardpreis, und ob zum Stichtag anders bewertet wird als laufend.
InventurStichtag, permanent oder Stichprobe. Die Verfahren im Vergleich stehen im Beitrag zu den Inventurverfahren.
VersandMehrere Dienstleister, Labeldruck, Sendungsverfolgung, Gefahrgut, Zoll und Verpackungsmengen für die Berichtspflicht.

Verkauf, CRM und Service

Alles, was zwischen erstem Kontakt und bezahlter Rechnung passiert, und danach.

AnforderungWorauf es dabei ankommt
PreisfindungKundenpreise, Staffeln, Aktionen, Rabattgruppen und welche Regel gewinnt, wenn mehrere zutreffen.
Angebots- und AuftragsabwicklungVarianten, Konfiguration, Teillieferungen, Sammelrechnungen, Rahmenaufträge, Abrufe.
Kundenhistorie an einer StelleAngebote, Aufträge, Lieferungen, Rechnungen, Tickets und Schriftverkehr beim Kunden, nicht in fünf Programmen.
Außendienst und ServiceEinsatzplanung, mobile Erfassung vor Ort, Serviceverträge, Gerätehistorie beim Kunden, Ersatzteile.
ProvisionenWenn sie gerechnet werden: nach welcher Größe, ab wann fällig, mit welchen Ausnahmen.

Produktion und Fertigung

Nur relevant, wenn Sie fertigen. Dann aber der Bereich mit den größten Unterschieden zwischen den Systemen.

AnforderungWorauf es dabei ankommt
FertigungsartLagerfertigung, Auftragsfertigung, Variantenfertigung oder Prozessfertigung mit Rezepturen. Danach richtet sich fast alles Weitere.
Stücklisten und ArbeitspläneMehrstufig, mit Varianten, mit Alternativen, und wie oft sie sich ändern.
PlanungGrob- und Feinplanung, Kapazitäten, Rüstzeiten, Engpassressourcen, und ob eine Plantafel zum Verschieben gebraucht wird.
Rückmeldung aus der FertigungMengen, Zeiten, Ausschuss. Am Terminal, per Scanner oder auf Papier, und wie zeitnah.
KalkulationVorkalkulation für das Angebot, mitlaufende Kalkulation, Nachkalkulation und der Vergleich von Plan und Ist.
QualitätssicherungPrüfpläne, Prüfaufträge, Sperrung, Nacharbeit, Reklamationen und Maßnahmen.

Projekte und Dienstleistung

Nur relevant, wenn Sie in Projekten abrechnen. Dann gehört dieser Bereich aber ins Zentrum.

AnforderungWorauf es dabei ankommt
ProjektstrukturPhasen, Teilprojekte, Arbeitspakete und wie tief die Gliederung geht.
Zeit- und SpesenerfassungWer erfasst wie, am Telefon oder am Rechner, und wie wird freigegeben.
AbrechnungsartenNach Aufwand, Festpreis, Fortschritt oder Meilenstein, auch gemischt im selben Projekt.
Kosten und Marge je ProjektFremdleistung, Material und interne Stundensätze, laufend sichtbar und nicht erst am Ende.
AuslastungWer ist wann verplant, wo ist Luft, und wie weit im Voraus.

Schnittstellen und Datenaustausch

Die Anforderung, die am häufigsten unterschätzt wird. Jede Verbindung ist ein eigenes kleines Projekt.

AnforderungWorauf es dabei ankommt
Systeme, die angebunden werdenShop, Marktplätze, Kasse, Versand, DMS, Lohn, CAD, PIM, Zeiterfassung. Je System: in welche Richtung fließen welche Daten, wie oft.
Offene SchnittstelleOb eine dokumentierte API vorhanden ist, in welcher Form, und ob sie im Lizenzumfang enthalten ist oder extra kostet.
Elektronischer DatenaustauschEDI mit Handelspartnern, in welchen Formaten, und welche Partner das verlangen.
Import und ExportWiederkehrende Listen ohne Programmierung ein- und ausspielen können.
Was passiert bei StörungenWie merkt jemand, dass seit zwei Tagen keine Bestellung mehr angekommen ist. Diese Frage stellt kaum jemand vor dem Kauf.

Auswertungen und Datenqualität

Ein System ist so gut wie die Antworten, die man ihm entlocken kann, ohne jedes Mal jemanden zu fragen.

AnforderungWorauf es dabei ankommt
StandardberichteWelche werden mitgeliefert und lassen sie sich anpassen.
Eigene AuswertungenKann eine Fachabteilung sich selbst eine Liste bauen, oder braucht es dafür jedes Mal den Dienstleister.
DashboardsWelche Kennzahlen müssen morgens sichtbar sein, und für wen.
ExportNach Excel, als CSV, als PDF, automatisch per Mail zu einem Zeitpunkt.
DatenqualitätDublettenprüfung, Pflichtfelder, Prüfregeln. Saubere Stammdaten sind die Voraussetzung für alles andere, auch für KI-Funktionen.

Betrieb, Technik und Sicherheit

Die Anforderungen, die nicht aus den Fachabteilungen kommen und trotzdem über den Betrieb entscheiden.

AnforderungWorauf es dabei ankommt
Cloud oder eigene InstallationUnd ob diese Festlegung aus einer Richtlinie kommt oder aus Gewohnheit.
Serverstandort und AuftragsverarbeitungWo liegen die Daten, wer kommt daran, und liegt ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung vor.
VerfügbarkeitZugesagte Verfügbarkeit, Wartungsfenster, und was bei einem Ausfall passiert.
Sicherung und WiederherstellungWie oft wird gesichert, wie weit lässt sich zurückgehen, und wurde eine Wiederherstellung schon einmal geprobt.
BerechtigungenRollen statt Einzelrechte, Vier-Augen-Prinzip bei kritischen Vorgängen, Protokollierung von Änderungen.
AnmeldungEinmalanmeldung über das Firmenkonto, Zwei-Faktor-Anmeldung.
Mobiler ZugriffWelche Aufgaben müssen unterwegs gehen, auf welchen Geräten.

Recht und Nachweis

Diese Anforderungen sind nicht verhandelbar. Sie gehören trotzdem ins Lastenheft, damit sie geprüft werden.

AnforderungWorauf es dabei ankommt
Nachvollziehbarkeit und UnveränderbarkeitFestgeschriebene Buchungen bleiben nachvollziehbar, Änderungen sind protokolliert. Grundlage sind die GoBD.
AufbewahrungNach § 147 Abs. 3 AO zehn Jahre für Bücher, acht Jahre für Buchungsbelege und sechs Jahre für Handelsbriefe, jeweils ab Ende des Kalenderjahres.
Datenzugriff der FinanzverwaltungDie drei Zugriffsarten nach § 147 Abs. 6 AO, einschließlich der Datenträgerüberlassung im auswertbaren Format.
E-RechnungEmpfang strukturierter Rechnungen ist seit dem 1.1.2025 Pflicht, für den Versand gelten nach § 27 Abs. 38 UStG gestufte Fristen. Welche Formate das System verarbeitet, gehört abgefragt.
VerfahrensdokumentationFragen Sie, ob der Anbieter eine Vorlage für den von ihm gelieferten Teil bereitstellt. Erstellen müssen Sie sie selbst.
Personenbezogene DatenLöschkonzept, Auskunftsfähigkeit, Berechtigungen. Aufbewahrungsfristen und Löschpflichten geraten hier regelmäßig aneinander.

Einführung, Betreuung und Kosten

Anforderungen an den Anbieter, nicht an die Software. Sie entscheiden häufiger über den Erfolg als die Funktionsliste.

AnforderungWorauf es dabei ankommt
Wer arbeitet am ProjektNamen und Erfahrung der Personen, die tatsächlich umsetzen, nicht nur die des Vertriebs.
Referenzen aus Ihrer BrancheUnd die Möglichkeit, mit einem dieser Unternehmen zu sprechen.
Vorgehen und ZeitplanWelche Phasen, welche Mitwirkung wird von Ihnen erwartet, wie viele Stunden intern.
DatenübernahmeWelche Daten, in welcher Tiefe, wer bereinigt sie, und wie oft wird ein Probelauf gemacht.
SchulungFür wen, in welchem Umfang, vor oder nach dem Start, und wer schult später neue Kolleginnen und Kollegen.
Betreuung danachErreichbarkeit, Reaktionszeiten, Ansprechpartner, und wie Versionswechsel ablaufen.
Kosten über fünf JahreLizenz, Einführung, Datenübernahme, Schnittstellen, Schulung, Support und Anpassungen zusammengerechnet, nicht nur der Monatspreis.
AusstiegIn welchem Format bekommen Sie Ihre Daten zurück, wenn Sie den Anbieter wechseln.
Arbeitsvorlage

Der Katalog zum Ausfüllen

Acht Seiten zum Abhaken: 70 Anforderungen aus zwölf Bereichen, je mit Kästchen für Muss, Soll und Kann, Platz für Ihre Begründung und den Feldern für das Mengengerüst, ohne das kein Anbieter rechnen kann.

Anforderungskatalog für die ERP-Auswahl

Anforderungs­katalog für die ERP-Auswahl

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Wie geht es nach dem Katalog weiter?

Der Katalog ist die Sammlung. Daraus wird das Lastenheft: dasselbe Material, geordnet und priorisiert, ergänzt um Mengengerüst und Rahmenbedingungen. Wie das Dokument aufgebaut wird, steht im Beitrag Lastenheft für die ERP-Auswahl.

Mit dem Lastenheft gehen Sie in den Anbietervergleich. Der Ablauf von der Vorauswahl bis zur Entscheidung steht in der ERP-Auswahl-Checkliste, die Kostenarten im Beitrag Was ein ERP-System wirklich kostet.

Nach der Entscheidung beginnt die Einführung. Die Phasen und die typischen Gründe für Verzug stehen unter ERP-Einführung.

Ein Hinweis aus der Praxis: Heben Sie den Katalog auf. Bei der Abnahme ist er die Liste, gegen die geprüft wird, und zwei Jahre später erklärt er, warum etwas so eingerichtet wurde, wie es eingerichtet ist.

Häufige Fragen

Fragen zum ERP-Anforderungs­katalog

Was gehört in einen ERP-Anforderungskatalog?

Anforderungen aus zwölf Bereichen: Grundlagen und Mengengerüst, Finanzbuchhaltung, Einkauf, Lager, Verkauf und Service, Produktion, Projekte, Schnittstellen, Auswertungen, Technik und Sicherheit, Recht sowie Anforderungen an den Anbieter. Je Anforderung gehören dazu: was gebraucht wird, warum, und ob es ein Muss, Soll oder Kann ist.

Was ist der Unterschied zwischen Anforderungskatalog und Lastenheft?

Der Anforderungskatalog ist die Sammlung, das Lastenheft das daraus geordnete und priorisierte Dokument, das an Anbieter geht. In der Praxis werden die Begriffe oft gleichbedeutend verwendet; wichtig ist die Reihenfolge: erst sammeln, dann ordnen und priorisieren.

Wie ausführlich muss der Katalog sein?

Ausführlich genug, dass ein Anbieter ein belastbares Angebot rechnen kann, und kurz genug, dass er gelesen wird. Entscheidend ist weniger die Seitenzahl als das Mengengerüst: Belege je Monat, Artikel, Kunden, Nutzer, Aufträge am stärksten Tag.

Wer sollte den Katalog erstellen?

Nicht die IT allein. Die Anforderungen kommen aus den Abteilungen, die später damit arbeiten: Buchhaltung, Einkauf, Lager, Vertrieb, Produktion. Eine Person sollte die Sammlung führen und auf einheitliche Formulierung achten, entscheiden muss die Geschäftsführung.

Welche Anforderungen werden am häufigsten vergessen?

Drei: das Mengengerüst, der Umgang mit Störungen an Schnittstellen (wie merkt jemand, dass seit zwei Tagen keine Bestellung ankommt), und die Frage, in welchem Format Sie Ihre Daten zurückbekommen, wenn Sie den Anbieter später wechseln.

Gibt es den Katalog zum Herunterladen?

Ja, als PDF zum Abhaken und Ergänzen, mit allen zwölf Bereichen und je Anforderung einer Spalte für Muss, Soll oder Kann. Der Download steht weiter oben auf dieser Seite.

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