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ERP-Einführung in Rekordzeit, trotz Wegfall des Altsystems
Was tun, wenn das alte ERP-System über Nacht nicht mehr zur Verfügung steht und nur wenige Wochen bleiben, um ein neues aufzusetzen? MODUL MT ist Spezialist für hochpräzise Verzahnungstechnik, jedes Produkt ist ein Unikat mit getakteter Warenwirtschaft.
| Standort | Chemnitz, Sachsen |
| Branche | Produktion, Sondermaschinenbau |
| Mitarbeitende | rund 60 |
| Vorheriges ERP | SAP R/3 |

Die Ausgangslage
- Plötzlicher Wegfall des ERP-Systems und Zeitdruck durch eine kurze Implementierungsfrist
- Kostenintensive SAP-Alternative ausgeschlossen
- Komplexe Sondermaschinenfertigung mit hoher Prozessdichte
Mit Haufe X360
- Schnelle Implementierung dank paralleler Prozesse
- Nutzung von Standardmodulen für einen effizienten Start
- Umfassende Prozessabbildung für Einkauf, Lager und Produktion
Was sich verändert hat
Zwei- bis dreimal schnellere Einführung
Im Vergleich zu klassischen ERP-Projekten.
50 Prozent geringere Kosten
Bei Modellierung und Implementierung.
90 Prozent schnellere Einkaufsprozesse
Durch automatisierte Anfragen an Zulieferer.
Fehlerfreie Lagerverwaltung
Dank QR-Code-gestützter Scannerprozesse.
Minutengenaue Zeiterfassung
Für präzises Controlling der Fertigungskosten.
Der gesamte Implementierungsprozess war beeindruckend: Eine Testumgebung stand nach wenigen Wochen zur Verfügung. Zudem fanden erste Schulungen bereits statt, als noch an der Modellierung des Systems gearbeitet wurde. Haufe X360 ist in einer solchen Situation eine ausgesprochen flexible Lösung, die man mit extremem Tempo einführen kann.
Wenn das ERP ausfällt: was eine Einführung unter Zeitdruck verlangt
Der Wegfall eines ERP-Systems durch eine Herauslösung aus einer Gruppe ist ein Sonderfall, aber kein seltener. Die Konzernlizenz endet mit der Trennung, und das ausgegründete Unternehmen steht vor der Aufgabe, innerhalb von Wochen wieder handlungsfähig zu sein.
Was in dieser Lage anders läuft
Ein normales ERP-Projekt beginnt mit einer Analysephase. Unter Zeitdruck ist dafür kein Raum, und der übliche Reflex, trotzdem alles vorher zu klären, kostet genau die Zeit, die fehlt.
Der Weg, der funktioniert, ist ein anderer: Zuerst wird der Standardumfang genutzt, um wieder arbeiten zu können. Die Feinanpassungen folgen im laufenden Betrieb. Das setzt voraus, dass das System im Standard genug abdeckt, und es setzt voraus, dass Schulung und Modellierung parallel laufen statt hintereinander.
Welche Prozesse zuerst
- Einkauf und Wareneingang, weil ohne Material nichts läuft
- Lagerbestand, weil sonst niemand zusagen kann
- Auftrag bis Rechnung, weil Liquidität nicht warten kann
- Buchhaltung als Vorbereitung, der Abschluss folgt später
Alles, was nicht in dieser Liste steht, kann nach dem Start kommen. Diese Priorisierung vorab zu treffen, ist die wichtigste Entscheidung in einem solchen Projekt.
Fragen zum Thema
Ist eine Einführung in wenigen Monaten realistisch?
Unter zwei Bedingungen: Der Standardumfang deckt die Kernprozesse ab, und die Priorisierung wird vorher getroffen und dann eingehalten. Wer den Umfang während des Projekts erweitert, verliert den Termin.
Was bleibt bei einem schnellen Start liegen?
Typischerweise die Feinheiten: Auswertungen, Sonderbelege, Automatisierungen und Randprozesse. Das ist vertretbar, solange bewusst entschieden und nicht vergessen wird.
Wie kommt man an die Daten aus dem Altsystem, wenn die Lizenz endet?
Diese Frage gehört an den Anfang. Ein Export der Stamm- und Bewegungsdaten muss erfolgen, solange das System läuft. Mehr dazu auf der Seite zum ERP-Wechsel.
Die Themen hinter diesem Projekt
Ihre Prozesse, unser Thema
Wir zeigen Ihnen in einem kurzen Gespräch, wie sich Ihre Abläufe in Haufe X360 abbilden lassen.
