- Startseite
- Software
- Modulübersicht
- Produktion
Produktion effizient steuern mit Haufe X360
Mit dem Produktionsmodul steuern Sie Ihre Fertigung über mehrere Standorte hinweg. Materialien, Maschinen und Arbeitszeiten werden effizient koordiniert, damit Kundenaufträge termingerecht und kosteneffizient umgesetzt werden.
- Optimierte Produktionsplanung: Vorkalkulation, Echtzeit-Tracking, Kostenkontrolle und Fortschrittsüberwachung
- Materialbedarfsplanung (MRP): automatische Berechnung von Material und Komponenten, Empfehlungen für Bestellungen und Produktionspläne
- Mehrstufige Stücklisten und Arbeitspläne: transparente Produktstrukturen, Revisionskontrolle und präzise Kostenkalkulation
- Integration ins ERP: alle Produktionsdaten fließen in Haufe X360 zusammen

Funktionen des Moduls
- Produktionsplanung und -steuerung (PPS)
- Materialbedarfsplanung (MRP) und Fertigungssteuerung
- Mehrstufige Stücklisten und Arbeitspläne
- Produktkonfigurator und Vorkalkulation
- Echtzeit-Dashboards und Ausnahmemeldungen
- Barcode-Scanner-Integration
- Ressourcenplanung und Bestandsoptimierung
- Vor- und Nachkalkulation für maximale Kostentransparenz
Warum das Produktionsmodul von Haufe X360?
- Zentrale Steuerung von Arbeitszeit, Maschinen und Ressourcen
- Automatisierte Prozesse reduzieren manuelle Aufwände
- Echtzeitinformationen für fundierte Entscheidungen
- Flexible, intuitive Oberflächen für alle Produktionsbereiche
- Nahtlose Integration in Finanzbuchhaltung, Einkauf und Verkauf
Stücklisten mit dem Produktkonfigurator
Janine Moosmann von easyKaufmann zeigt, wie der Produktkonfigurator individuelle Stücklisten erzeugt und Eigenschaften wie Maße, Farbe und Extras im Kundenauftrag speichert.
Video vom YouTube-Kanal Haufe X360
Beim Abspielen wird das Video von YouTube geladen, dabei werden Daten an YouTube übertragen. Datenschutz · Auf YouTube ansehen
So sieht Produktion in Haufe X360 aus

Von der Stückliste zum Fertigungsauftrag
Zwei Datensätze tragen die gesamte Fertigungsplanung: die Stückliste, die sagt, woraus ein Erzeugnis besteht, und der Arbeitsplan, der sagt, in welchen Schritten und auf welchen Ressourcen es entsteht. Beides zusammen ergibt die Kalkulationsgrundlage und den Fertigungsauftrag.
Materialbedarfsplanung
Die Materialbedarfsplanung löst mehrstufige Stücklisten auf und rechnet für jede Ebene den Bedarf aus. Aus Kundenaufträgen und Prognosen entsteht der Bruttobedarf, nach Abzug von Beständen und offenen Bestellungen bleibt der Nettobedarf. Für jede Position entscheidet das System anschließend, ob ein Bestellvorschlag oder ein Fertigungsvorschlag entsteht.
Über die Wiederbeschaffungs- und Durchlaufzeiten terminiert die Planung rückwärts vom gewünschten Liefertermin. Liegt der errechnete Starttermin in der Vergangenheit, meldet das System den Konflikt, statt ihn stillschweigend zu verschieben.
Kapazität ist die zweite Restriktion
Material allein reicht nicht. Der Arbeitsplan belegt Maschinen und Personal, und an der Engpassressource entscheidet sich der Termin. Eine Plantafel zeigt die Belegung und macht sichtbar, welcher Auftrag welchen verdrängt.
Vorkalkulation, Rückmeldung, Nachkalkulation
Vor der Fertigung steht die Vorkalkulation aus Stückliste und Arbeitsplan. Während der Fertigung melden die Werkstätten Mengen, Zeiten und Ausschuss zurück. Danach zeigt die Nachkalkulation, wo Plan und Ist auseinanderlaufen.
Diese Abweichungsanalyse ist der eigentliche Nutzen. Sie beantwortet, ob ein Auftrag Geld verdient hat, und sie korrigiert die Vorgabezeiten für die nächste Kalkulation.
Varianten und Fremdfertigung
Variantenreiche Erzeugnisse lassen sich über einen Konfigurator abbilden, der aus Merkmalen die passende Stückliste erzeugt, statt für jede Kombination einen eigenen Artikel anzulegen.
Wird ein Arbeitsgang außer Haus vergeben, läuft er als verlängerte Werkbank: Das Material wird beigestellt, die Leistung eingekauft, und der Bestand bleibt währenddessen als Fremdbearbeitungsbestand sichtbar.
Antworten zum Modul Produktion
Worin unterscheiden sich MRP und PPS?
Die Materialbedarfsplanung beantwortet, welches Material wann in welcher Menge gebraucht wird. Die Produktionsplanung und -steuerung beantwortet, auf welcher Ressource und in welcher Reihenfolge gefertigt wird. Erst beides zusammen ergibt einen belastbaren Termin.
Eignet sich das Modul für Einzel- und für Serienfertigung?
Beides lässt sich abbilden. Bei Auftragsfertigung hängt der Fertigungsauftrag am Kundenauftrag, bei Serienfertigung wird auf Lager gefertigt und die Planung arbeitet mit Prognosen. Der Unterschied liegt in der Dispositionsart, nicht in unterschiedlichen Modulen.
Wie kommen Zeiten und Mengen aus der Werkstatt in das System?
Über Rückmeldungen an Terminal, Tablet oder Barcode-Scanner. Erfasst werden Gutmenge, Ausschuss und Zeit je Arbeitsgang. Diese Rückmeldungen sind die Grundlage der Nachkalkulation.
Was passiert, wenn sich eine Stückliste ändert?
Stücklisten werden mit Revisionsständen geführt. Laufende Fertigungsaufträge behalten den Stand, mit dem sie angelegt wurden, neue Aufträge nutzen die aktuelle Fassung. Damit bleibt nachvollziehbar, was tatsächlich verbaut wurde.
Lässt sich Fremdfertigung abbilden?
Ja, als verlängerte Werkbank. Das Material wird beigestellt, die Leistung eingekauft, und der Bestand bleibt währenddessen als Fremdbearbeitungsbestand sichtbar.
Wie genau ist eine Vorkalkulation?
So genau wie die hinterlegten Vorgabezeiten und Materialpreise. Der Wert entsteht erst im Vergleich mit der Nachkalkulation: Wer die Abweichungen auswertet und die Vorgabewerte nachzieht, wird von Auftrag zu Auftrag genauer.
Robert Voulgaridis
Geschäftsführer & ERP-Stratege
Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der ERP-Branche zählt Robert Voulgaridis zu den anerkannten Experten für digitale Unternehmenslösungen. Sein Schwerpunkt liegt auf der strategischen Gestaltung von Geschäftsprozessen, damit Unternehmen nachhaltig Zeit gewinnen, effizienter arbeiten und ihre Wettbewerbsfähigkeit ausbauen.
Passende Themen
Das Produktionsmodul im Detail
Das Datenblatt beschreibt die Funktionen des Produktionsmoduls, von Stücklisten und Arbeitsplänen bis zur Kostenkalkulation, zum Nachlesen und Weitergeben im Team.

Lernen Sie Haufe X360 kostenlos kennen
Wir klären Ihre offenen Fragen kostenlos und unverbindlich.
