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Produktion, Lager und Buchhaltung digitalisiert, ganz ohne Papier
TINY Technologies hat eine Technologie zur verbesserten Aufnahme von Nahrungsergänzungsmitteln entwickelt: Statt Tabletten gibt es Sprays mit verkapselten Wirkstoffen. Kunden beziehen fertige Einzelprodukte oder Bulk-Ware, was zu einer sehr variablen Produktionssteuerung führt.
| Standort | Hamburg |
| Branche | Produktion, Nahrungsergänzungsmittel |
| Mitarbeitende | rund 20 |
| Vorherige Werkzeuge | CRM, Ticketsystem, Tabellen, Buchhaltungssoftware |

Die Ausgangslage
- Heterogene Systemlandschaft aus mehreren Einzelwerkzeugen
- Manuelle Prozesse und fehlende Transparenz
- Keine zentrale Datenbasis, Papier als Norm in der Produktion
Mit Haufe X360
- Vollständig digitale Rezepturverwaltung
- Zentrale Datenbasis für Produktion, Lager, Buchhaltung und Vertrieb
- Schnittstelle zum CRM für das Kundenmanagement
- Erhebliche Zeitersparnis durch automatisierte Prozesse
Was sich verändert hat
50 Prozent weniger Aufwand in der Buchhaltung
Durch Automatisierung.
Jederzeit aktueller Lagerbestand
Durch vernetzte Warenwirtschaft.
Doppelt so schnelle Prozessanlage
Bei neuen Produktionen.
Komplett papierlose Produktion
Durch digitale Rezepturen im ERP.
Einfache Qualitätsdatenerfassung
Mit automatisierten Eingabemasken.
Mithilfe von Haufe X360 haben wir den aufwendigen Papierkrieg in der Produktion komplett abgeschafft. Außerdem sind Warenwirtschaft und Produktion vernetzt, wir wissen auf Knopfdruck, ob genügend Rohstoffe für einen neuen Auftrag auf Lager sind.
Rezepturen und Chargen: wo Papier in der Produktion gefährlich wird
In der Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln ist die Rezeptur das Kernwissen und gleichzeitig ein Nachweis. Was in welcher Menge in welche Charge ging, muss belegbar sein, und zwar auch Jahre später.
Warum Papier hier mehr kostet als Zeit
Rezepturen und Prüfprotokolle auf Papier haben zwei Probleme. Das offensichtliche ist der Übertragungsaufwand. Das teurere ist, dass sich im Nachhinein nicht sicher sagen lässt, welche Fassung einer Rezeptur bei einer bestimmten Charge verwendet wurde.
Bei einem Rückruf ist genau das die Frage, die schnell und zweifelsfrei beantwortet werden muss. Eine Ordnerablage kann das nicht leisten.
Rezeptur ist eine Stückliste mit Zusatzanforderungen
Technisch ist eine Rezeptur eine Stückliste. Der Unterschied liegt in den Anforderungen: Mengen werden häufig prozentual geführt, es gibt Ausbeuteverluste, und die verwendeten Chargen der Rohstoffe müssen mit der erzeugten Charge verknüpft werden.
Kommt Bulk-Ware neben Einzelprodukten hinzu, entstehen aus derselben Rezeptur unterschiedliche Ausbringungen. Das System muss beide Wege kennen, sonst wird für jede Variante ein eigener Datensatz gepflegt.
Der Nebeneffekt: Verfügbarkeit auf Knopfdruck
Sobald Rezepturen im System liegen, lässt sich vor der Auftragsannahme prüfen, ob die Rohstoffe reichen. Diese Frage ist bei kundenindividuellen Rezepturen sonst nur durch Nachsehen im Lager zu beantworten, und die Antwort ist dann bereits veraltet.
Fragen zum Thema
Wie werden Rezepturen im ERP geführt?
Als Stücklisten mit Revisionsständen, häufig mit prozentualen Mengen und einem Ausbeutefaktor. Laufende Aufträge behalten den Stand, mit dem sie angelegt wurden.
Wie funktioniert die Chargenverfolgung bei Rezepturen?
Die eingesetzten Rohstoffchargen werden mit der erzeugten Charge verknüpft. Damit lässt sich in beide Richtungen auswerten, vom Rohstoff zum Endprodukt und zurück.
Lassen sich Bulk-Ware und Einzelprodukte aus derselben Rezeptur abbilden?
Ja, über unterschiedliche Ausbringungen zur gleichen Grundrezeptur. Damit entfällt die Pflege getrennter Datensätze.
Ihre Prozesse, unser Thema
Wir zeigen Ihnen in einem kurzen Gespräch, wie sich Ihre Abläufe in Haufe X360 abbilden lassen.
