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Maximale Transparenz im Re-Manufacturing
FZT Automotive ist spezialisiert auf die Wiederaufbereitung gebrauchter Kfz-Komponenten wie Lenkhilfpumpen, Kupplungen oder Generatorenfreiläufer. Durch hohe Variantenvielfalt und schnelle Umstellungen in der Fertigung ist maximale Flexibilität entscheidend.
| Standort | Unna, Nordrhein-Westfalen |
| Branche | Produktion, Automotive und Re-Manufacturing |
| Mitarbeitende | rund 40 |
| Vorheriges ERP | SAP |

Die Ausgangslage
- Kein ERP-System nach der Konzernabspaltung
- Sehr spezifische und variierende Produktionsprozesse
- Begrenztes Budget und wenig Zeit für die Implementierung
Mit Haufe X360
- Stufenweise Umsetzung mit minimalem Aufwand
- Flexible Prozessabbildung für Produktion und Lager
- Klare Datentransparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Was sich verändert hat
Hochflexible ERP-Anpassung
An individuelle Prozesse im Re-Manufacturing.
Sekundengenaue Erfassung
Von Arbeitsmengen direkt am Shopfloor.
Produktionsplanung in Echtzeit
Auf Basis aktueller Bestände aus Lager und Fertigung.
Präzise Lieferterminberechnung
Dank ERP-gestützter Fertigungssteuerung.
Von der Anlieferung der gebrauchten Komponenten über die Fertigungsplanung bis zur Erfassung der produzierten Stückzahlen: Mit Haufe X360 verfügen wir jederzeit über aktuelle Daten zur gesamten Wertschöpfungskette. Das ist eine zentrale Grundvoraussetzung für unser Geschäftsmodell.
Re-Manufacturing: die Fertigung, die mit unbekanntem Input beginnt
Wiederaufbereitung dreht die übliche Logik der Fertigung um. Am Anfang steht kein definiertes Rohmaterial, sondern ein gebrauchtes Bauteil in unbekanntem Zustand. Wie viel Arbeit es braucht und ob es überhaupt verwendbar ist, zeigt sich erst nach der Prüfung.
Warum das Standard-Stücklistendenken nicht greift
Eine klassische Stückliste geht von festen Mengen aus. Im Re-Manufacturing ist die Ausbeute variabel: Aus zehn angelieferten Teilen entstehen vielleicht sieben verwendbare, drei gehen in die Verwertung. Diese Quote schwankt je Charge und Lieferant.
Für die Kalkulation heißt das, dass mit erwarteten Ausbeuten gerechnet werden muss und die tatsächliche Ausbeute zurückgemeldet wird. Erst daraus entsteht ein belastbarer Kostensatz je Teil.
Was Transparenz hier praktisch bedeutet
Weil die Fertigungstiefe je Teil unterschiedlich ausfällt, ist eine starre Planung nicht möglich. Was hilft, ist Sichtbarkeit: Welche Teile sind in welchem Bearbeitungsschritt, welche warten auf Prüfung, welche sind ausgesondert. Sekundengenaue Rückmeldung am Arbeitsplatz ist hier kein Kontrollinstrument, sondern die Voraussetzung für eine realistische Lieferterminzusage.
Fragen zum Thema
Wie bildet man schwankende Ausbeuten ab?
Über eine erwartete Ausbeute in der Kalkulation und die Rückmeldung der tatsächlichen Menge. Die Differenz belastet den Auftrag und fließt in die nächste Kalkulation ein.
Braucht Re-Manufacturing eine eigene Software?
Nicht zwingend. Entscheidend ist, dass das ERP variable Stücklisten, Prüfschritte mit Sperrbestand und Rückmeldungen je Arbeitsgang beherrscht. Details im Produktionsmodul.
Wie entsteht eine verlässliche Lieferterminzusage?
Aus dem aktuellen Bestand, den laufenden Bearbeitungsschritten und der Kapazität. Ohne Rückmeldung aus der Fertigung bleibt jede Zusage eine Schätzung.
Ihre Prozesse, unser Thema
Wir zeigen Ihnen in einem kurzen Gespräch, wie sich Ihre Abläufe in Haufe X360 abbilden lassen.
