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Wechsel zu Haufe X360

Majesty ablösen und in die Cloud wechseln

Majesty stößt bei steigenden Anforderungen an Integration und Skalierbarkeit an seine Grenzen. Haufe X360 verbindet beides in einer zentralen Cloud-Plattform, ortsunabhängig und ohne eigene Serverlandschaft.

Wechsel von Majesty zu Haufe X360
Kommt Ihnen das bekannt vor?

Typische Heraus­forderungen mit Majesty

On-Premise-Architektur

Betrieb auf eigener Hardware bedeutet Wartung, Updates und Administration im eigenen Haus.

Manuelle Integration

Verbindungen zu anderen Systemen entstehen manuell oder gar nicht, Daten werden mehrfach gepflegt.

Begrenzte Skalierbarkeit

Bei Wachstum stoßen Struktur und Funktionsumfang an Grenzen.

Standortgebunden

Der Zugriff ist an das lokale Netz gebunden, mobiles Arbeiten ist nur eingeschränkt möglich.

Im direkten Vergleich

Majesty und Haufe X360, die wichtigsten Unterschiede

KriteriumMajestyHaufe X360
ArchitekturOn-PremiseCloud
IntegrationManuellAutomatisch
ErweiterbarkeitHoher AufwandGeringer Aufwand
SchnittstellenEingeschränktAPI-first
SkalierbarkeitBegrenztHoch
ZukunftssicherheitStandortgebundenStandortunabhängig
Vorteile

Was Haufe X360 gegenüber Majesty bietet

Echtes Cloud-ERP

Keine eigenen Server, keine Hardware-Investitionen, automatische Updates.

API-first

Offene REST- und SOAP-Schnittstellen verbinden Shops, Logistik, CRM und weitere Systeme.

Skalierbar

Nutzer, Module und Performance lassen sich jederzeit ergänzen.

Standortunabhängig

Browserbasiertes Arbeiten von jedem Endgerät aus.

Ihr strukturierter Weg zu Haufe X360

So läuft der Wechsel von Majesty ab

Ein ERP-Wechsel muss kein Risiko sein. Mit einer strukturierten Vorgehensweise begleiten wir Sie Schritt für Schritt.

Analyse der bestehenden Prozesse

Wir analysieren Ihre aktuellen Abläufe, Systeme und Herausforderungen, um eine fundierte Basis für den Wechsel zu schaffen.

Definition der Zielstruktur in Haufe X360

Gemeinsam definieren wir, wie Ihre Prozesse künftig in Haufe X360 abgebildet werden.

Datenmigration

Alle relevanten Daten werden strukturiert übernommen und in das neue System überführt.

Einrichtung und Anpassung des Systems

Haufe X360 wird auf Ihre Anforderungen eingerichtet und an Ihre Prozesse angepasst.

Schulung und Go-Live

Ihr Team wird geschult und begleitet, sodass der Start reibungslos gelingt.

Planbare Kosten

Was kostet der Wechsel?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, denn jedes Unternehmen bringt andere Prozesse, Nutzerzahlen und Anforderungen mit. Wir analysieren zunächst Ihre bestehende Umgebung und erstellen eine transparente Einschätzung zu Projektumfang, Zeitplan und Investition.

  • Transparente Budgetplanung mit klarer Einschätzung von Umfang und Investition
  • Modulare Lizenzierung: Sie zahlen nur, was Sie wirklich benötigen
  • Planbare Einführung mit realistischem Zeitplan und definierten Schritten
  • Flexibel skalierbar, ohne unnötige Vorabinvestitionen
Ablauf eines ERP-Wechsels zu Haufe X360
Datenmigration

Wie der Umstieg technisch abläuft

Der Teil eines ERP-Wechsels, der am häufigsten unterschätzt wird, ist die Datenmigration. In Angeboten steht dort meist „nach Aufwand“, und das aus einem nachvollziehbaren Grund: Der Aufwand hängt an der Datenqualität, nicht an der Datenmenge. Zehntausend saubere Artikel sind schneller migriert als tausend mit Dubletten und uneinheitlichen Einheiten.

Was beim Wechsel von Majesty besonders zu klären ist

Beim Wechsel von einer On-Premise-Installation kommt zur Datenmigration die Frage nach der Infrastruktur hinzu. Server, Betriebssystem und Datenbank entfallen, damit auch die zugehörigen Wartungsverträge und Wiederbeschaffungen.

Das ist ein Posten, der in der Kostenrechnung des Wechsels häufig fehlt, obwohl er auf der Habenseite steht. Nehmen Sie ihn mit auf, wenn Sie vergleichen.

Stammdaten und Bewegungsdaten trennen

Stammdaten beschreiben, womit Sie arbeiten: Kunden, Lieferanten, Artikel, Preise, Stücklisten. Sie werden praktisch immer übernommen und sind der Teil, der von einer Bereinigung am meisten profitiert. Ein Wechsel ist die beste Gelegenheit, Karteileichen und Dubletten loszuwerden.

Bewegungsdaten beschreiben, was passiert ist: Aufträge, Rechnungen, Buchungen, Lagerbewegungen. Hier lautet die Frage nicht, ob es technisch geht, sondern ob es sich lohnt. Üblich ist die Übernahme der offenen Vorgänge und Salden zum Stichtag, während die Historie im Altsystem oder im Archiv bleibt.

Der Stichtag entscheidet über den Aufwand

Ein Wechsel zum Geschäftsjahresbeginn trennt die Buchhaltung sauber und erspart Abgrenzungen. Wo das nicht geht, müssen Nummernkreise und übergreifende Vorgänge vorher geklärt sein: Was passiert mit einem Auftrag, der im alten System erfasst und im neuen ausgeliefert wird? Und mit einer Teillieferung, deren Rest noch offen ist?

Diese Fälle sind selten viele, aber sie kosten am Go-Live-Tag die Nerven, wenn niemand vorher entschieden hat, wie damit umzugehen ist.

Das Altsystem verschwindet nicht mit dem Umstieg

Die Aufbewahrungspflichten gelten weiter, und zwar für Daten in maschinell auswertbarer Form. In der Praxis gibt es drei Wege: Das Altsystem läuft lesend weiter, die Daten gehen in ein Archivsystem, oder sie werden vollständig übernommen. Alle drei kosten etwas, und die Frage sollte vor dem Umstieg entschieden sein, nicht danach.

Praktisch wichtig ist außerdem, wie lange die Lizenz des Altsystems noch läuft. Eine Lizenz, die zum Umstiegstermin endet, nimmt Ihnen die Möglichkeit, im Zweifel nachzusehen.

Testmigration statt Hoffnung

Ein vollständiger Durchlauf mit echten Daten vor dem Go-Live deckt auf, was in der Konzeptphase niemand sieht: fehlende Pflichtfelder, uneinheitliche Mengeneinheiten, Sonderzeichen in Nummern, Artikel ohne Preis. Danach werden die Daten im Altsystem korrigiert, nicht im Migrationswerkzeug, sonst wiederholt sich der Fehler beim nächsten Durchlauf.

Was der Umstieg an Arbeit auf Ihrer Seite bedeutet

Ein ERP-Projekt braucht Zeit von den Menschen, die die Abläufe kennen. Diese Zeit muss freigestellt sein und nicht zusätzlich geleistet werden, sonst leiden Projekt und Tagesgeschäft gleichzeitig. Wer diesen Posten nicht einplant, findet ihn später in der Verzögerung wieder.

Häufige Fragen

Fragen zum Wechsel von Majesty

Warum wechseln Unternehmen von Majesty zu Haufe X360?

Meist wegen fehlender Cloud-Fähigkeit, aufwendiger Integrationen und begrenzter Skalierbarkeit.

Können Daten aus Majesty übernommen werden?

Ja, relevante Stamm- und Bewegungsdaten lassen sich strukturiert übernehmen. Den Umfang legen wir in der Projektplanung fest.

Wie aufwendig ist der Umstieg?

Mit einer klaren Projektstruktur ist der Umstieg planbar. Nach der Analyse erhalten Sie einen Projektplan mit realistischem Zeitrahmen.

Welche Daten werden üblicherweise übernommen?

Stammdaten praktisch immer, also Kunden, Lieferanten, Artikel, Preise und Stücklisten. Bei den Bewegungsdaten meist die offenen Vorgänge und die Salden zum Stichtag. Die vollständige Historie bleibt in der Regel im Altsystem oder im Archiv, weil die Übernahme mehr kostet als sie nützt.

Was passiert mit den Daten im Altsystem?

Die Aufbewahrungspflichten gelten weiter. Üblich sind drei Wege: Weiterbetrieb des Altsystems mit Leserecht, Übergabe in ein Archivsystem oder vollständige Übernahme. Welcher Weg passt, hängt von Menge, Struktur und Prüfungsrelevanz ab und sollte mit der Steuerberatung abgestimmt werden.

Können wir zum Jahreswechsel umstellen?

Fachlich ist das der günstigste Zeitpunkt, weil die Buchhaltung sauber trennt. Betrieblich ist die ruhigste Phase im Jahr günstig. Beides fällt nicht immer zusammen, dann entscheidet, was schwerer wiegt.

Gibt es einen Parallelbetrieb?

Ein echter Parallelbetrieb, bei dem alles doppelt erfasst wird, ist teuer und fehleranfällig. Üblicher ist ein klarer Stichtag mit Leserecht auf das Altsystem, sodass man im Zweifel nachsehen kann, ohne dort weiterzuarbeiten.

Wie viel Aufwand fällt bei uns intern an?

Das lässt sich erst nach der Prozessaufnahme beziffern. Sicher ist, dass die Menschen, die die Abläufe kennen, im Projekt gebraucht werden, insbesondere bei Anforderungsaufnahme, Datenbereinigung, Test und Schulung. Diese Zeit sollte freigestellt sein.

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